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am Heinrich-Heine-Gymnasium Bitterfeld-Wolfen e.V.

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Grüne Berufe mit großem Angebot

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Die diesjährige Auflage in den Stadtwerken Bitterfeld-Wolfen war wieder ein voller Erfolg.
VON MICHAEL MAUL


WOLFEN/MZ
- Als einen großen Erfolg wertete Jörg Helbig, der Leiter des Schulclubs des Wolfener Heinrich- Heine-Gymnasiums als Veranstalter, die diesjährige Bildungsmesse, die gestern in den Räumlichkeiten der Stadtwerke Bitterfeld- Wolfen stattfand. Man sei jetzt in einer Phase, in der mehr Ausbildungsplätze als junge Leute vorhanden seien, sagte er weiter. Dennoch sei es aber dringend notwendig, dass die jungen Leute schon zu Hause auf die Ausbildung und das Leben tiefgründig vorbereitet würden. „Der Dreiklang zwischen Schule, Schüler und Elternhaus muss stimmen“, blickte Helbig in die Zukunft. Es sei in diesem Jahr auch ein Novum, dass man neben den Firmen der Region und verschiedenen Bildungsträgern sowie Krankenkassen das Berufsschulzentrum sowie die Sekundarschule 1 aus Wolfen mit ins Boot geholt habe, erklärte Helbig.

„Der Dreiklang Schule, Schüler und Elternhaus muss stimmen.“
Jörg Helbig Schulclub Heine-Gymnasium



Die Vielfalt der Angebote bei dieser Bildungsmesse, immerhin waren 72 Firmen in den Stadtwerken vertreten, spiegelte auch die Vielfalt der Interessen der jungen Leute wieder. Während man bei der Bundeswehr von einem extrem guten Zuspruch sprechen konnte, wie Hauptfeldwebel Karsten Flachowsky sagte, sah es bei den Steuerberatern bzw. Steuerfachangestellten mehr als mies aus, bestätigte Stefan Steinecke von der HOS Steuerberatungsgesellschaft. Viele junge Leute würden diesen Berufszweig immer noch als sehr verstaubt und antiquiert ansehen, glaubt der Fachmann. Nicht ganz so krass sehe es bei den „Grünen Ausbildungsberufen“ aus, bestätigte Gabriele Liermann vom Amt für Landwirtschaft, Flurneuordnung und Forsten. Die Ausbildungsvielfalt in diesen Berufen würde für jeden interessierten Jugendlichen den richtigen Beruf anbieten, vorausgesetzt, dass er dafür die Eignung und das entsprechende Interesse habe. Man könne sogar schon ohne einen Schulabschluss mit einer Ausbildung beginnen, wirbt Frau Liermann für die Vielfalt in der Agrarwirtschaft.

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In allen Etagen der Stadtwerke hatten die Bildungsanbieter ihre Stände aufgebaut, um den jungen Leuten ihre Angebote vorzustellen. FOTOS: ANDRE KEHRE


Für die Bitterfelder Firma Pamo sei der Messeauftritt ein Novum, sagte Daniela Dobermann. Man wolle und müsse einfach auch auf dem Ausbildungsmarkt vertreten sein, sonst könne man die benötigten Fachkräfte in der Zukunft nicht mehr garantieren, ist sich die Frau Dobermann sicher. Zusammenfassend erklärte Jörg Helbig, dass der Schulclub auch in Zukunft noch mehr Firmen für die Messe ansprechen wolle. „Wenn ich an meine jungen Leute denke, ist mir dabei nicht Bange“, meinte er weiter. „Die stehen immer bereit, wenn sie gebraucht werden.“

 

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Jennifer Gauter und ihre Mutter informieren sich bei den Euro-Schulen.

 

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