Berufs- und Studienberatung in Bitterfeld

Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz referierte vor Schülern

Am 24. September fand in der Hauptstelle der Kreissparkasse Bitterfeld im Schulungsraum eine Berufs- und Studienberatung statt. Der Referent war kein geringerer als der Kultusminister von Sachsen-Anhalt Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz.

Den Schülerinnen und Schüler des Schulclubs des Gymnasiums Wolfen-Stadt ist es gelungen, Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz für eine Einführungsvorlesung zu gewinnen. Neben den Schülern, Eltern und Lehrern war auch der Landrat Uwe Schulze, die Oberbürgermeisterin von Wolfen Petra Wust und das Vorstandsmitglied der Kreissparkasse Markus Klatte anwesend.

Ebenfalls teilgenommen hat der stellvertretende Schulleiter und zugleich Vorsitzender des Schulculubs Jörg Helbig und die Schulsprecherin Marie-Luise Gellert. Vor dem Referat gratulierte Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz, Markus Klatte und Jörg Helbig noch dem Schüler André Schöhnmann, der an diesem Tag Geburtstag hatte, und überreichten ihm ein Geschenk. André war sehr überrascht.

Unter dem Motto „Wissen ist Anlass die Welt zu sehen“ referierte Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz dann sehr amüsant und aufschlussreich und regte zum Nachdenken an.

Nach dem Referat beantwortete er noch einige Fragen der künftigen Studenten. Wie auch die von Patrick Fischer, der die Vorlesung sehr interessant fand. Der Schüler Gerald Hentschel war ebenfalls dieser Meinung. Am Ende überreichte Jörg Helbig Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz noch ein Geschenk der Schule und bedankte sich nochmals. Nach 3 Stunden war die Sitzung dann zu Ende und es werden wohl noch mehrere Vorlesungen folgen.

 

Quelle: Bitterfelder Spatz vom 05.10.2003
Autor: Christian Schwara

Schulpartnerschaft mit Amerika

Gymnasiasten suchen Freunde aus Amerika

Konsul Burton und Bayer unterstützen Aktion

Die Schüler des Wolfener Altstadtgymnasiums suchen amerikanische High-School-Schüler als Partner. Sie wollen mit ihnen korrespondieren, gemeinsame Projekte angehen, die Sprache besser lernen, Kultur und Lebensart erfahren.

Der Schulclub der Wolfener Bildungseinrichtung hat sich am Mittwochabend zu seiner ersten Sitzung in diesem Jahr bei der Bayer Bitterfeld GmbH getroffen. Das Thema war der zentrale Punkt der Veranstaltung, zu dem die Mitglieder den neuen amerikanischen Konsul in Leipzig, Fletcher M. Burton, eingeladen hatten. Er will diese Schulpartnerschaft unterstützen, versprach er. Und zunächst erst einmal dabei helfen, überhaupt Partner zu finden.

Unterstützt wird das Projekt von Bayer. Personalchefin Angelika Schellenberg hat darüber die Schirmherrschaft übernommen. Wie schwierig es ist, eine Schulpartnerschaft dauerhaft am Leben zu erhalten, wissen die Schüler aus eigenem Erleben. Denn eine ging bereits in die Brüche. Deshalb, so die Erkenntnis, sind gemeinsame Projekte so wichtig.

Der Schulclub des Gymnasiums Wolfen Altstadt bündelt seit Jahren Aktivitäten unter dem Motto „Bildung ist erlebte Kultur“. Die Schüler organisieren unter der Leitung des Sozialkundelehrers Jörg Helbig Diskussionsforen, Gesprächsabende und Betriebsbesichtigungen.

 

Quelle: Mitteldeutsche Zeitung vom 06.02.2003
Autor: ckr

Gegen Gewalt für Toleranz

Auf Initiative des Gymnasiums Wolfen-Stadt fand am 15. März im Städtischen Kulturhaus Wolfen ein Podiumsgespräch zum Thema „Gegen Gewalt für Toleranz“ mit hervorragenden Persönlichkeiten aus den Bereichen der Politik und Wirtschaft statt. Teilnehmer des Podiumsgespräches waren der Wittenberger Theologie, Friedrich Schorlemmer, der Heidelberger Grafiker und Jurist Klaus Staeck und Hans-Jochen Tschiche, Vorsitzender des Vereins „Miteinander“ e.V. sowie der Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt, Dr. Reinhard Höppner.

Des weiteren waren aus der Wirtschaft unter anderen vertreten, der Vorstandsvorsitzende der Kreissparkasse Bitterfeld, Franz Halbritter und der Geschäftsführer der Bayer Bitterfeld GmbH Dr. Georg Frank. Zur anschließenden Diskussion waren Schülerinnen und Schüler sowie Elternvertreter und Lehrer der vier Gymnasien des Landkreises Bitterfeld sowie aus dem Berufsschulzentrum „A. von Parseval“ anwesend.

Begrüßt wurden alle Teilnehmer und Gäste von Dr. Bernd Bigott, dem Schulleiter des Gymnasiums Wolfen-Stadt, der sich gleichzeitig bei allen Organisatoren und Helfern dieser Veranstaltung bedankte und ganz besonders bei Jörg Helbig, Lehrer am Gymnasium Wolfen-Stadt, dem Hauptorganisator und Moderator der Veranstaltung.

Die Teilnehmer aus der Politik gaben zum Thema ein kurzes Statement ab und diskutierten anschließend gemeinsam mit allen Anwesenden.

Zum Ende der Veranstaltung waren sich alle einig, das diese Veranstaltung nur der Anfang gegen Rechtsextremismus sein kann.

 

Quelle: Bitterfelder Spatz vom 08.04.2001
Autor: rk

Schüler sind gegen Rechtsextremisten

Wolfener Gymnasiasten waren in Stendal dabei

Rund 60 politisch interessierte Schüler aus den Gymnasien Wolfen-Stadt und Wolfen-Nord nutzten am letzten Samstag ihre Freizeit und engagierten sich in Stendal gegen rechte Gewalt.

Aus ganz Sachsen-Anhalt waren rund 800 Schüler und Schülerinnen dem Ruf des Forums Ostdeutschland „Steh auf gegen Rechts“gefolgt. Sein Schirmherr, Brandenburgs Ministerpräsident Manfred Stolpe, zugleich Vorsitzender des Forum Ostdeutschland, Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reinhard Höppner, Ministerpräsident und andere Gäste riefen dazu auf, Rechtsradikalismus nicht mehr länger hinzunehmen. Die Veranstaltung bot neben einem Podiumsgespräch auch zahlreiche Workshops. Die Frage, wie rechtem Terror und ausländerfeindlichem Gedankengut beigekommen werden kann, blieb allerdings für die meisten Teilnehmer unbeantwortet. Andre Lange, Schüler am Gymnasium Wolfen-Stadt, fehlten die konkreten Lösungsvorschläge. Es sei ja gut und schön, die Probleme zur Sprache zu bringen, nur habe er immer noch keine klare Handhabe, wie man mit den leider alltäglich gewordenen brauen Schikanen umgehen sollte.

„Sicher können wir den Menschen kein Rezept in die Hand geben, wie sie den Querelen beikommen“, räumte SPD-Landtagsabgeordneter Kurt Rahmig ein, der auch in Stendal war. Im Mittelpunkt stehe aber nach wie vor die Zivilcourage. Angesichts dieser Aussage fühlten sich die Schüler in ihrer Meinung bestätigt, dass von öffentlicher Seite zu wenig Rückhalt geboten werde. Von Stendal hätten sie sich mehr versprochen. Lehrer Jörg Helbig, der als einziger Erwachsener die Schüler dorthin begleitet hatte, ist sehr stolz auf die Jugendlichen, die sich 13 Stunden ihrer Freizeit „ans Bein gebunden haben“ und damit eindeutig ein Zeichen gesetzt hätten.

 

Quelle: Mitteldeutsche Zeitung vom 08.11.2000
Autor: mcd